Südthailand

Nach meiner wunderschönen Zeit in Kambodscha ging es zurück nach Thailand. Diesmal in den Süden, in Richtung thailändische Inseln und langsam aber sicher auch in Richtung Kuala Lumpur, von wo ich meinen Flug nach Neuseeland hatte. Aber erstmal ging es zurück an den Ort wo meine Reise began, nach Bangkok. Da ja mein erster Eindruck von Bangkok nicht so besonders war, wollte ich eine andere Ecke der Stadt kennenlernen. Mein Hostel war diesmal in Chinatown und ich habe mich von den ganzen Touri-Hotspots, wie Kao San Road und den diversen Tempeln, ferngehalten. Ich muss sagen mir hat diese Seite schon deutlich besser gefallen. Trotzdem wird Bangkok wohl nicht meine Lieblingsstadt werden. In Chinatown gab es natürlich lecker essen und außerdem war der Business District nicht weit weg. Dort habe ich mich tagsüber mal umgesehen und mit den Einheimischen Mittag gegessen und dann ein bisschen Zeit in einem Cafe voller Studenten verbracht. Es waren fast keine anderen Touristen zu sehen und außerdem hat keiner versucht mir alle 10m was zu verkaufen.

Street Food in Bangkok
Street Food in Bangkok

Ab in den Süden

Ursprünglich hatte ich geplant ein bis zwei Inseln im Golf von Thailand zu besuchen. Doch leider ist der November der regenreichste Monat und ich hatte keine Lust meine Zeit im Süden im Regen zu verbringen. Glücklicherweise mangelt es in Thailand ja nicht an Inseln und auf den Inseln westlich von Thailand, in der Adaman-See, ist zum Glück auch besseres Wetter zu dieser Jahreszeit. Ich habe mich dann entschieden erstmal auf Koh Lanta zu fahren und von dort wollte ich dann spontan entscheiden wie es weitergeht. Um nach Koh Lanta zu kommen, muss man erstmal nach Krabi. Mein Plan war es von Bangkok nach Krabi mit dem Bus zu fahren. Als mich dann aber nach den Preisen erkundigt hatte, kam es mir für asiatische Verhältnisse etwas teuer vor (20€). Also habe ich zum Spaß auch mal die Flüge für den nächsten Tag gecheckt. Und siehe da, ein Flug nach Krabi für nur 16€. Also habe ich nicht lange gezögert und den Flug gebucht. In Krabi habe ich nur einen Tag verbracht und die Stadt war wirklich nichts besonderes. Abend war dann jedoch das Loi Krathong. Loi Krathong ist ein Lichterfest in ganz Thailand und ist wohl besonders schön in Chiang Mai. Aber auch Krabi hat man den ganzen Tag über schon die Vorbeitungen gesehen und abends wurden dann die Boote mit den Kerzen ins Wasser gelassen.

Krathong
Krathongs zum Verkauf
Krathong im Wasser
Krathongs im Wasser

Ko Lanta:

Ko Lanta ist im Vergleich zu anderen Thai-Inseln recht ruhig und super entspannt. Ich hatte ein Hostel nur wenige Meter vom Strand und das Hostel selbst war auch super gemütlich. In den Tagen auf Koh Lanta habe ich nicht wirklich viel gemacht. Einen Tag ging es auf eine Schnorchel tour und die restliche Zeit wurde am Strand relaxed. 

Paradies
sunset in koh lanta
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Nordthailand - 2 Wochen in Chiang Mai und Pai

Nach 2 Tagen Bangkok habe ich mich in Richtung Nordthailand aufgemacht und habe dort ca. 10 Tage in Chiang Mai und Pai verbracht. Ich bin mit dem Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai gefahren. Der Nachtzug Richtung Norden ist ein sehr beliebtes Reisemittel, vor allem für Rucksackreisende, da es günstiger ist, als zu fliegen. Als wir in Chiang Mai angekommen sind, hat man fast ausschließlich Rucksacktouristen gesehen. Die Zugfahrt an sich war sehr angenehm und in der Nacht wurden die Sitze zu Betten umgebaut. Die Betten waren überraschenderweise sehr bequem und man konnte gut schlafen.

Chiang Mai

Chiang Mai ist eine sehr schöne Stadt und hat ca. 200 Tempel. Wenn man möchte, kann man also von Tempel zu Tempel gehen und sehr viel Zeit damit verbringen die verschiedenen Tempel anzusehen. Ich habe mir allerdings nur 2-3 Tempel angesehen, da es sich doch alles sehr ähnelt. Im Vergleich zu Bangkok ist Chiang Mai viel entspannter und ruhiger, was ich als sehr angenehm empfand. Ich bin an einem Sonntag angekommen und konnte dadurch gleich den sonntäglichen Nachtmarkt miterleben. Der Markt beginnt gegen 17 Uhr und zieht sich über einige Straßen in Chiang Mai. Dort kann man Kleidung und Souvenirs zu kaufen und natürlich auch jede Menge Streetfood. Neben den Hunderten von Tempeln ist Chiang Mai auch für die Kochkurse bekannt. Ich habe auch einen gemacht und gelernt, wie man thailändisch kocht. Wir haben verschiedene Gerichte gekocht und am Ende auch alle ein Kochbuch mit den Rezepten bekommen. Ich bin gespannt, ob die Gerichte zu Hause dann auch so gut schmecken.

Trekking Tour

Während meiner Zeit in Chiang Mai, habe ich eine Trekkingtour für 3 Tage und 2 Nächte gemacht. Die Tour startete ca. 1-1,5 Stunden außerhalb von Chiang Mai in den Bergen. Wir waren eine kleine Gruppe von 4 Leuten und hatten einen Guide dabei. Die ersten 2 Tage sind wir meistens für 1,5 bis 2 Stunden bergauf gewandert und haben dann an einem Wasserfall angehalten, um dort eine Pause zu machen und schwimmen zu gehen. Danach sind wir dann noch einmal ca. 1 bis 1.5 Stunden bis zu unserer Nachtunterkunft gewandert. Die erste Nacht haben wir mitten im Regenwald mit einer einheimischen Familie verbracht und dort in einer Bambushütte übernachtet. Es waren weit und breit keine anderen Hütten zu sehen und nachts hatte man einen sehr schönen Blick auf den sternenklaren Himmel. Die zweite Nacht haben wir dann in einer Bambushütte direkt an einem Fluss verbracht, gegenüber von einem kleinen Dorf. Nachdem wir unserer Sachen in unserer zweiten Unterkunft abgestellt hatten, sind wir rüber in das kleine Dorf um uns dort ein bisschen umzusehen. Während wir durch das Dorf gelaufen sind, hat es auf einmal angefangen zu schütten und wir haben versucht, uns irgendwo unterzustellen und den Regen vorbeiziehen zu lassen. Eine einheimische Familie hat uns dabei gesehen und zu ihnen ins Haus eingeladen. Wir haben zusammengesessen und versucht uns zu unterhalten. Die Familie war wirklich sehr freundlich und nach kurzer Zeit haben sie einige kleine Plastikflaschen, gefüllt mit Happy Wasser, rausgeholt. Happy Wasser ist eine Art hausgemachter Reisschnaps. Wir durften natürlich nicht gehen, bevor die Flaschen leer waren. Als wir uns dann in Richtung unseres Schlafplatzes aufgemacht haben, war der Regen schon lange vorbei und es war inzwischen auch dunkel. Da wir nicht damit gerechnet hatten, dass wir erst so spät wieder zurückkommen würden, hatte natürlich auch niemand eine Taschenlampe dabei. Nur unser Guide hatte sein Handy, um uns ein bisschen Licht zu geben. Wir haben es aber alle wieder sicher zurückgeschafft. An dem dritten Tag sind wir dann nur noch eine kurze Strecke gewandert und dann mit einem Bambusfloss auf einem kleinen Fluss gefahren. Am Ende wurden wir dann wieder von unserem Fahrer abgeholt und sind zurück nach Chiang Mai gefahren. 

 

Alles in allem, habe ich die Trekkingtour sehr genossen und würde es auf jeden Fall wieder machen. 

Pai

Nach Chiang Mai bin ich mit einem Minibus nach Pai gefahren. Pai ist ein kleines Hippiedorf nördlich von Chiang Mai mitten in den Bergen und umgeben von Reisfeldern. Es ist der perfekte Ort um ein paar Tage zu relaxen. Tagsüber kann man in den Hängematten der Hostels entspannen oder einen der zahlreichen Wasserfälle besuchen und abends geht es dann in eine der zahlreichen Bars mit Livemusik. Pai ist wirklich ein sehr entspannter Ort und man kann leicht länger bleiben als gedacht. Ich habe dort einige Leute kennengelernt, die eigentlich nur ein paar Tage bleiben wollte und am Ende dort mehrere Wochen verbracht haben. 

Nach Nordthailand geht es nun als Nächstes nach Laos.

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Bangkok - Willkommen in Thailand

Der erste Stopp auf meiner Reise durch Südostasien war in Bangkok. Ich habe dort 2,5 Tage verbracht und das hat mir auch erst einmal gereicht. In den meisten Großstädten hatte ich bisher immer das Gefühl, dass die dort verbrachte Zeit nicht genug war. In Bangkok hingegen haben mir die 2,5 Tage völlig ausgereicht.

Das hing wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich mit dem Wetter etwas Pech hatte. In den paar Tagen, die ich in Bangkok war, hat es oft und heftig geregnet. Die Sonne ist leider nur selten durchgekommen. Aber ich glaube, generell sieht man die Sonne in Bangkok eher selten, da über der Stadt eine große Smogwolke hängt.

Mein Hostel war sehr schön und sauber, lag allerdings etwas abseits von den touristischen Zielen. Um in den alten Teil der Stadt zu gelangen, habe ich meistens die Fähre genommen, die gleich um die Ecke vom Hostel abgefahren ist. Das war ganz schön, da man vom Wasser aus schon mal einen guten Eindruck von Bangkok bekommen hat und außerdem brauchte man sich nicht durch die vollen Straßen quälen.

Im alten Teil der Stadt findet man viele verschiedene Tempel. Besonders gefallen haben mir der Grand Palace und Wat Pho. Der Grand Palace war die offizielle Residenz der Könige von Siam vom Ende 18. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Auf dem riesigen Gelände des Grand Palace kann man sich Stunden aufhalten, da es sehr viel zu sehen gibt. Besonders die unzähligen Buddha-Staturen und die aufwendig vergoldeten und verzierten Gebäude sind schön anzusehen.

Wat Pho ist eine weitere riesige Tempelanlage in Bangkok. Das Highlight dieses Tempels ist eine riesige, liegende Buddha-Statue, die 46 m lang und 15 m hoch ist. Wat Pho hat mir persönlich noch besser gefallen als der Grand Palace. Zum einen war natürliche diese riesige Buddha-Statue äußerst beeindruckend und zum anderen konnte man sich den Rest des Geländes in aller Ruhe ansehen. Ich fand es sehr angenehm, dass Wat Pho im Vergleich zum Grand Palace recht leer war. 

Wie ich schon zu Beginn geschrieben habe, war ich nicht wirklich beeindruckt von Bangkok. Aber ich denke, dass ich bis jetzt auch nur einen sehr geringen Teil von dieser riesigen Stadt gesehen habe und dass es noch viel, viel mehr zu entdecken gibt. Ich bin mir sicher, dass ich auf meiner Reise noch mindestens einmal in Bangkok sein werde und dann, werde ich versuche auch andere Teile der Stadt besser zu erkunden und vielleicht bessert sich dann auch mein Eindruck von Bangkok.

Von Bangkok aus geht es nun mit dem Nachtzug Richtung Norden nach Chiang Mai. 

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